Schlagwort: Rigg

  • Rahsegel

    Ein Rahsegel ist ein meist annähernd rechteckiges Segel, dessen Oberkante an einer quer zum Schiff stehenden Rah angeschlagen ist.

    Aufbau eines Rahsegels

    Die obere Kante heißt Oberliek, die seitlichen Kanten heißen Seitenlieke und die untere Kante Unterliek. Die unteren Ecken werden über Schoten geführt; weitere Leinen dienen je nach Segel zum Setzen, Bergen und Formen.

    Wie wird ein Rahsegel ausgerichtet?

    Mit den Brassen wird die Rah um den Mast geschwenkt und damit zum Wind ausgerichtet. Rahsegel prägen die Takelung klassischer Rahsegler.

    Verwandte Begriffe

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    Rumpf und Rigg

    Aufbau, Sprache und Bedienung eines Rahseglers zusammenhängend verstehen – als Nachschlagewerk auf See und Arbeitsbuch an Land.

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    Rahsegel – Abbildung aus dem Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs
    Rahsegel – Abbildung aus Rumpf und Rigg.

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  • Pardunen

    Pardunen sind nach achtern oder schräg achterlich geführte Abspannungen des stehenden Guts, die Masten oder Stengen gegen nach vorn wirkende Kräfte sichern.

    Welche Kräfte nehmen Pardunen auf?

    Unter Segel können hohe Zugkräfte entstehen. Pardunen leiten einen Teil dieser Last in den Rumpf und wirken mit Wanten und Stagen zusammen, um das Rigg in Position zu halten.

    Feste und bewegliche Pardunen

    Je nach Takelung sind Pardunen fest oder als Backstagen beweglich ausgeführt. Material, Anzahl und Führung unterscheiden sich von Schiff zu Schiff. Eingriffe in ihre Spannung gehören ausschließlich in fachkundige Hände.

    Verwandte Begriffe

    Pardunen im Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs

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    Das ganze Schiff verstehen.

    Aufbau, Funktion und Bedienung eines Rahseglers zusammenhängend erklärt – als Nachschlagewerk für Trainees und Crew.

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  • Pfahlmast

    Ein Pfahlmast ist ein Mast, der ohne aufgesetzte Stenge bis zu seiner vollen Höhe durchläuft. Salingen können trotzdem vorhanden sein, um weitere Wanten günstig nach außen zu führen.

    Abgrenzung zum gegliederten Mast

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    Pfahlmast – Abbildung aus dem Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs
    Pfahlmast – Abbildung aus Rumpf und Rigg.

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  • Piekfall

    Das Piekfall ist eine Leine des laufenden Gutes, mit der die Spitze einer Gaffel – die Piek – angehoben und eingestellt wird.

    Wozu dient das Piekfall?

    Eine Gaffel wird üblicherweise mit zwei Fallen geheißt: dem Piekfall und dem Klaufall. Das Klaufall hebt den vorderen Bereich an der Klaue; das Piekfall führt und hebt das achtere Ende der Gaffel. Durch das abgestimmte Holen beider Fallen lässt sich die Gaffel kontrolliert aufheißen und in die richtige Lage bringen.

    Beim Setzen eines Gaffelsegels bestimmt das Zusammenspiel beider Fallen die Lage der Gaffel und damit auch den Stand des Segels. Die Lasten müssen während des Manövers koordiniert übernommen werden.

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    Leinen nicht nur benennen, sondern verstehen.

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  • Püttingswanten

    Püttingswanten sind kurze, zugfeste Verbindungen zwischen Mast und Außenkante einer Saling, die die Kräfte der darüber ansetzenden Wanten aufnehmen.

    Wo liegen Püttingswanten?

    Sie verlaufen vom Mast unterhalb der Saling schräg nach außen und oben. Traditionell können sie aus Rundstahl oder anderem hoch belastbarem Material bestehen.

    Aufgabe im Rigg

    Die oberen Wanten ziehen an der Saling nach oben und außen. Püttingswanten bilden die Gegenverbindung zum Mast und schließen so den Kraftfluss. Sie gehören zum stehenden Gut.

    Verwandte Begriffe

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    Püttingswanten – Abbildung aus dem Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs
    Püttingswanten – Abbildung aus Rumpf und Rigg.

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  • Obermarsniederholer

    Das Untermarssegel ist bei einem geteilten Marssegel der untere Teil. Es hat keine Toppnanten. Es wird stattdessen durch die beiden Obermarsniederholer waagerecht gehalten bzw. ausgerichtet. Sie übernehmen damit unter anderem die Funktion der Toppnanten. Zugleich wird mit den Obermarsniederholer, wie der Name schon nahelegt, das gesetzte Obermarssegel niedergeholt.

    Funktion und Bedienung

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  • Nock

    Das jeweilige Ende einer Rahen heißt Nock, Mehrzahl Nocken. Hier sind die Brassen (Teile des laufenden Gutes) angeschäkelt, mit deren Hilfe die Rahen horizontal gedreht werden.

    Funktion und Bedienung

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  • Nockpferd

    Ein Nockpferd ist eine Tauwerkschlaufe an der Rahnock, die bei Arbeiten am äußeren Ende der Rah als Standfläche dient.

    Wo befindet sich das Nockpferd?

    Das Nockpferd sitzt im Bereich der Nock. Dort reicht das normale Fußpferd je nach Bauart nicht als geeignete Standmöglichkeit aus.

    Verwendung

    Besatzungsmitglieder nutzen das Nockpferd etwa bei Arbeiten an Segel, Brassen oder laufendem Gut nahe der Rahnock. Seine sichere Benutzung erfordert eine schiffsspezifische Einweisung und die vorgeschriebene persönliche Sicherung.

    Verwandte Begriffe

    Nockpferd im Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs

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    Das ganze Schiff verstehen.

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  • Niederholer

    Mit dem Niederholer werden Stag-Segel niedergeholt, wobei durch Holen das Segel am Stag herabgezogen wird. Vor allem bei den unteren Stagsegeln ist der Niederholer, wie das Fall, direkt am Kopf des Segels angeschlagen. Bei den oberen Stagsegeln (Bramstag,  Royalstag, …) ist der Niederholer zunächst am Schothorn angebracht und wird von dort zum Kopf geführt. Dies vereinfacht das Segel einholen und packen.

    Funktion und Bedienung

    Verwandte Begriffe

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    Rumpf und Rigg

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  • Nockgording

    Nockgordinge sind eine Untergruppe der Gordinge. Mit ihrer Hilfe werden die Seitenlieke der Segel beim Bergen nach innen eingeschlagen. Dies ist erforderlich, weil durch den Segelschnitt und die Verstärkung der Seitelieke sich an den Nocken Wülste bilden würden.

    Funktion und Bedienung

    Ohne Nockgordinge würden diese Wülste bei geborgenem Segel einen beträchtlichen Windwiderstand darstellen, die Segel würden schlagen und könnten davon beschädigt werden. Häufig gibt es separate Nockgordinge nur an den unteren Rahsegeln. Bei den oberen Rahsegeln werden sie oft an die Außengordinge gespleißt.

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