Kategorie: G

  • Gordingstek

    Der Gordingstek ist ein sich selbst zuziehender Knoten und eignet sich, eine Leine dauerhaft an einem Ring, einem Schäkel oder einer Spiere zu befestigen. Wie der Name schon andeutet, wird er in der Regel zum Anbinden der Gordinge am Unterliek eines Segels verwendet.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Grundsee

    Die Grundsee ist ein Effekt, der in Küstennähe auftritt. Dort, wo lange Wellen aus tiefen Gewässern in Bereiche mit geringer Wassertiefe einlaufen, kommt es zu einer Beeinflussung der Welle durch den Grund. Dabei wird die Welle in Bodennähe abgebremst und läuft oberhalb der Wasseroberfläche ungebremst weiter. Dadurch steilen die Wellen auf, sie werden instabil und neigen leicht zum Brechen.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Gaffelgeer

    Die Gaffelgeeren führen vom Deck an die Enden der Gaffeln und halten diese ähnlich der Schot des Baums in Position. Es gibt sie auf jeder Seite, so dass sie, wenn der Baum zu einer Seite ausgebaumt ist, zur Vermeidung von Schamfielen abgeschlagen und gesichert werden.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Gording

    Der Gording (Pl. Gordinge) wird dazu benutzt, die Segel einzuholen. Die Gordinge dienen dazu, beim Bergen des Segels das Unterliek gleichmäßig an die Rah zu holen. Dadurch wird verhindert, dass das Segel Taschen bildet, die durch den Wind aufgebläht würden.

    Je nach Größe des Segels sind unterschiedlich viele Gordinge vorhanden. Bei größeren Segeln sind pro Schiffseite drei Gordinge gebräuchlich. Ein Gording kann aber auch auf der Schiffsachse, also auf der Mitte des Unterlieks angebracht sein. In diesem Fall werden dann oft aber nur zwei Gordinge pro Seite gefahren. Je nach Größe können die oberen Rahsegel – Royal- oder, wo vorhanden, Sky-Segel – auch mit zwei Gordinge pro Seite auskommen.

    Der Gording ist mit einem Gordingstek am Unterliek in einem Gattchen eingeknotet. Von da aus wird er durch weitere Gattchen nach oben zur Rah geführt. Dort wird er an einem Schwichting Richtung Mast umgelenkt und durch die Gordingblöcke zum Deck hinuntergeführt.

    Die Gordinge befinden sich an den Nagelbänken immer im Bereich der zugehörigen Geitaue. Ihre Belegnägel befinden sich immer achterlich des zugehörigen Geitaunagels.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Generalarm

    Der Generalarm hat die Signalfolge sieben Mal kurz und einmal lang ( * * * * * * * —). Wenn er ertönt, hat man sich sofort mit einer Rettungsweste und Überlebensanzüge ausgerüstet, um am Sammelplatz an Deck einzufinden. Soweit es die Situation zulässt, nimmt man vorsorglich so viel warme Kleidung mit, wie man zu fassen bekommt. Das Gleiche gilt für Getränkeflaschen oder Teekannen.

    An Deck stellen die Wachführer die Anwesenheit ihrer Wache fest. Gemeinsam wird auf weitere Anweisungen der Schiffsführung gewartet.

    Während des Generalalarms sind eventuelle Lautsprecheransagen zur Schiffsführung zu beachten. Wurde der Generalalarm zum Beispiel aufgrund einer „Person-über-Bord“ ausgelöst, müssen sofort entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Diesbezügliche Regelungen und Verfahrensweisen sind entweder vor Reisebeginn mit der Schiffsführung abzustimmen, zum Beispiel im Rahmen der Sicherheitseinweisung oder der bordeigenen Sicherheitsbestimmungen, zum Beispiel aus dem ISM-Handbuch, zu entnehmen.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Geschlagenes Tauwerk

    Unter geschlagenem Tauwerk versteht man ein Seil, das aus miteinander verdrillten Strängen, den Kardeelen, besteht. Die Kardeelen ihrerseits bestehen aus miteinander verdrehten Garnen. Dabei werden die Garne unter Spannung zu Kardeelen und die Kardeelen unter Spannung zu Taue verdrillt. Zu beachten ist, dass die Garne, Kardeele und die Taue jeweils mit entgegen gesetztem Drehsinn verdrillt werden. Ein rechtsherum gedrehtes – man sagt auch rechts geschlagenes Tau – besteht also aus linksherum verdrillten Kardeelen. Gebräuchlich sind Taue, welche aus drei Kardeelen bestehen.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Gierigkeit

    Als Gierigkeit bezeichnet man das Bestreben eines Segelschiffs, bei mittschiffs Ruderlage selbständig nach einer Seite zu drehen. Dreht sich das Schiff nach Lee, bezeichnet man das als Leegierigkeit, dreht es sich nach Luv nennt man das entsprechend luvgierig.

    Maßgeblich für die Gierigkeit eines Schiffes ist die Segelbalance. Das heißt, die Summe der Krafteinträge an den jeweiligen Segeldruckpunkten bezogen auf den Lateraldruckpunkt.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Geflochtenes Tauwerk

    Neben dem geschlagenen Tauwerk, wo einzelne Kardeele miteinander verdrillt werden, gibt es auch geflochtenes Tauwerk.

    Für dieses gibt es drei wesentliche Herstellungsarten:

    • Hohlgeflecht: Hierbei werden gleichviel links- sowie rechtsgedrehte Litzen im Kreis miteinander zu einer Art Strumpf verflochten. Bei dem fertigen Tau nimmt das Geflecht die gesamte Last auf.
    • Quadratgeflecht: Hierbei werden insgesamt acht Litzen, wovon zwei immer ein Paar bilden, miteinander verflochten. Die Litzen tauchen bei diesem Geflecht paarweise durch die Taumitte auf die andere Seite hindurch. Hierdurch ergibt sich der charakteristische, quadratische Querschnitt des Taus. Es hat einen großen Reck und ist drehungsneutral. Das Quadratgeflecht wird vor allem als Festmacherleine eingesetzt.
    • Kern-Mantel-Geflecht: Hierbei wird um einen Kern, welcher entweder aus einzelnen parallelen Fasern oder aus einem Geflecht besteht, ein Mantel geflochten. Der Kern nimmt im Belastungsfall die gesamte Last auf, während das Mantelgeflecht die Aufgabe hat, den Kern zu schützen.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Gewitter

    Insbesondere auf See treten im Wesentlichen zwei Gewitterarten auf: das Front- und das Luftmassengewitter. Aber anders als landläufig angenommen, besteht für ein Segelfahrzeug bei einem Gewitter die größte Gefahr nicht im Blitzschlag, sondern in den bei Gewittern auftretenden orkanartigen Böen aus wechselnden Richtungen.

    Der Blitzschlag stellt zwar auch eine Gefahr dar, da das Fahrzeug jedoch einen faradayschen Käfig bildet, besteht keine Gefahr des elektrischen Schlages sondern die Gefahr, dass durch die Hitzeentwicklung des Blitzes, Teile des Riggs in Brand geraten. Mit geeigneten Blitzschutzmaßnahmen lässt sich diese Gefahr vermindern.

    Weitere Gefahren für die Seefahrt bei einem Gewitter sind die Sichtminderung, durch starke Niederschläge und Gischt (Kollisionsgefahr), und der durch die Böen angefachte Seegang, welcher wiederum durch sich rasch ändernde Windrichtungen auch Kreuzseen beinhalten kann.

    • Frontgewitter entstehen vor allem vor oder an Kaltfronten, wenn sich kalte Luftmassen von hinten unter die vor ihr liegende Warmluft schieben und diese aktiv anhebt. Durch Reibung innerhalb der aufsteigenden Luft entstehen die Gewitterzellen vor oder an der Front.
    • Luftmassengewitter entstehen, wenn feuchtwarme Luftmassen besonders schnell aufsteigen. Durch den schnellen Aufstieg entsteht Reibung, die zur Bildung von Gewitterzellen führt.

    Man kann aufziehende Gewitter daran frühzeitig erkennen, dass sich mächtige, turmartige Haufenwolken bilden, der Wind abflaut und aus einer anderen Richtung kommend wieder auffrischt, die Luft beginnt abzukühlen, auffallende Störgeräusche im Mittelwellenfunk zu hören sind.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

  • Gei

    Das Gei, Mehrzahl Geie, gehört zum stehenden Gut und spannt den Klüverbaum seitlich ab. Daher kommen sie paarweise, also je einer an Steuerbord und einer an Backbord, vor. Um die von den Stagen auftretenden Kräfte besser aufnehmen zu können, greifen Sie an den gleichen Stellen am Klüverbaum an. Aus diesem Grunde sind sie auch ähnlich benannt. Es gibt also beispielsweise Innenklüver- und Außenklüvergeie.

    Rumpf und Rigg

    Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar

    Buch-Cover-Rumpf und Rigg

    Hinweis: Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie hierüber einkaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.