Schlagwort: Sicherheit

  • Schlechtwetterverschluss

    Der Schlechtwetterverschluss ist ein Verschlusszustand, durch den das Schiff auf aufziehende schwere See vorbereitet wird. Dazu werden weitere Schotten sowie Lüfterdeckel geschlossen und die Schlagblenden vor den Bullaugen angebracht.

    Rumpf und Rigg

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  • Seeverschluss

    Seeverschluss dient dazu, das Schiff seeklar zu machen. Er wird unmittelbar vor dem Auslaufen hergestellt. Solange das Schiff in Fahrt ist, ist dieser Zustand aufrecht zu erhalten.

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  • Sicherheitsstander

    Neben dem stehenden Gut mit Halte- und Stützfunktion gibt es noch Drahtstander, die rein der Sicherung der Mannschaft bei Arbeiten im Rigg dienen. Sie werden Sicherheitsstander genannt. Diese befinden sich zum Beispiel im Bereich der Rahen, am Klüverbaum, an den Püttingswanten und auf den Salings.

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  • Strecktau

    Strecktaue werden über und unter Deck gespannt, um ein sicheres Begehen zu ermöglichen. Die ersten Strecktaue werden schon beim Auslaufen angebracht, andere erst bei aufziehendem Wetter. Man kann sich an ihnen festhalten oder mit dem Sicherungsgeschirr einhaken.

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  • Stehende Wachorder

    Die Verantwortung über das Schiff hat in jedem Augenblick der Kapitän oder sein Stellvertreter. Um diese Verantwortung auch stets tragen zu können, bedarf es dauerhaft geltender Anweisungen. Es handelt sich dabei um die sogenannten stehenden Wachordern.

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  • Rettungsinsel

    Eine Rettungsinsel ist ein selbstaufblasbares Floß zur Rettung von Personen von einem in Seenot geratenen Schiff. Es hat im Grunde die gleiche Aufgabe wie ein Rettungsboot.

    Gegenüber diesem ist der Vorteil einer Rettungsinsel, dass sie im Normalfall in kompakten Containern an Deck gestaut wird und so sehr viel weniger Platz benötigt. Neben der eigentlichen Insel, sind in diesen Containern auch diverse Hilsmittel wie Leuchtmittel, Notproviant usw. verstaut.

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  • Person über Bord

    Dieses Manöver ist ein Sicherheitsmanöver, das landläufig als „Mann über Bord“ bekannt ist. Wird es zur Übung durchgeführt, wird es auch „Boje über Bord“ genannt.

    Grundsätzlich geht es bei diesem Manöver immer darum, den Verunfallten möglichst schnell wieder an Bord des Schiffes zu holen. Dazu wird auf Großseglern in der Regel das Schiff aufgestoppt und ein Bereitschaftsboot zu Wasser gelassen. Mit diesem Boot wird der Verunfallte gesucht, geborgen und wieder zum Schiff gebracht. Bei kleineren Schiffen gibt es aber auch Manöver mit und ohne Maschinenunterstützung, um die Person zu retten. Dieses sicherheitsrelevante Manöver ist das Wichtigste überhaupt an Bord eines Schiffes. Es ist regelmäßig zu trainieren. Vor jedem Fahrtantritt sind entsprechende Aufgaben zu verteilen und zu verinnerlichen. Egal, ob Sie Mitsegler oder Crewmitglied sind!

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  • Generalarm

    Der Generalarm hat die Signalfolge sieben Mal kurz und einmal lang ( * * * * * * * —). Wenn er ertönt, hat man sich sofort mit einer Rettungsweste und Überlebensanzüge ausgerüstet, um am Sammelplatz an Deck einzufinden. Soweit es die Situation zulässt, nimmt man vorsorglich so viel warme Kleidung mit, wie man zu fassen bekommt. Das Gleiche gilt für Getränkeflaschen oder Teekannen.

    An Deck stellen die Wachführer die Anwesenheit ihrer Wache fest. Gemeinsam wird auf weitere Anweisungen der Schiffsführung gewartet.

    Während des Generalalarms sind eventuelle Lautsprecheransagen zur Schiffsführung zu beachten. Wurde der Generalalarm zum Beispiel aufgrund einer „Person-über-Bord“ ausgelöst, müssen sofort entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Diesbezügliche Regelungen und Verfahrensweisen sind entweder vor Reisebeginn mit der Schiffsführung abzustimmen, zum Beispiel im Rahmen der Sicherheitseinweisung oder der bordeigenen Sicherheitsbestimmungen, zum Beispiel aus dem ISM-Handbuch, zu entnehmen.

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  • Nachtverschluss

    Nachtverschluss: Ist ein Verschlusszustand, der mit Einbruch der Dunkelheit (in der Regel gegen 19 Uhr) oder bei schlechter Sicht hergestellt wird. Hierbei werden zusätzlich zum Seeverschluss noch überwiegend die Stahlschotten geschlossen, die als Zugänge zum Schiff dienen.

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