Der Preventer dient dazu, die Schot in bestimmten Manövern zu entlasten, zum Beispiel in der Vorbereitung von Halsen oder Wenden.
Autor: TD
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Weltoffen statt kleinkariert
Die Führung von Menschen erfordert einen starken inneren Kompass. Sie erfordert Haltung. Die Werte, die mich über Jahrzehnte geprägt haben – Mut zum Risiko, Verlässlichkeit und tätige Solidarität –, sind mein Fundament.
35 Jahre Pfadfinderei haben mich geprägt.
In den 35 Jahren, in denen ich Mitglied der Georgs-Pfadfinder (DPSG) war, habe ich viel über mich und unsere Welt gelernt. Angefangen als Wölfling bis hin zum Mitglied der Diözesanleitung habe ich dabei viele spannende Menschen kennengelernt und erfahren, wie wichtig eine starke Gemeinschaft ist und wie wichtig jeder Einzelne darin ist. Und als Gruppenleiter-Ausbilder habe ich versucht, den nachfolgenden Generationen mein Wissen und meine Haltung zu vermitteln.
Meine persönlichen Werte, nach denen ich auch heute noch mein Leben ausrichte, werden immer noch am schönsten durch die alten „Grundlinien unserer Lebensauffassung“ der DPSG zum Ausdruck gebracht:
Leben in Hoffnung
„Wir wagen den Aufbruch in ein neues Leben, indem wir uns gegenseitig etwas zutrauen und nicht jeder nur für sich handelt.“
Leben in Freiheit
„Wir wollen Menschen sein, die reden, was sie denken, und tun, was sie sagen. Dabei fordern wir von uns vor großen Aufgaben und in schwierigen Situationen den Mut zum Risiko.“
Leben in Wahrheit
„Wir gehen den Dingen und Meinungen auf den Grund und gewinnen so unseren Standpunkt. Wir wollen Menschen sein, auf die man sich verlassen kann.“
Leben in tätiger Solidarität
„Wir erkennen in jedem Menschen unsere Schwester oder unseren Bruder. Wo wir leben, halten wir die Augen offen für Unterdrückung und Benachteiligung.“
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Segeln ist Teamwork
Wie führt man Teams in dynamischen, unvorhersehbaren Situationen? Die Antwort lautet: Schaffe Klarheit über das Ziel und gib Freiraum, es zu erreichen. Was in der Theorie oft abstrakt klingt, habe ich als Wachführer auf dem Atlantik in der Praxis erprobt: Wer psychologische Sicherheit schafft und Entscheidungen dorthin verlagert, wo die Informationen sind, baut leistungsstarke, resiliente Teams auf.
Mein liebstes Hobby ist das Segeln! Allerdings hat mich meine Leidenschaft im Laufe der Zeit weg von unserem
Stausee hinaus auf das Meer geweht, wo ich vor allem Gefallen am Segeln auf Traditionsschiffen fand. Auf der
„Alexander von Humboldt“ – dem schönen, grünen Schiff aus der Bierwerbung – brachte ich es im Laufe der Zeit
zum Wachführer.Anders als beim Jollen-Segeln, wo man weitestgehend alleine oder mit nur wenigen Freunden unterwegs ist, segelt man dort mit einer Mannschaft von bis zu 65 Personen. Da ist echtes Teamwork gefragt. Als Wachführer war es dabei meine Aufgabe, aus der zu Beginn der Reise bunt zusammengewürfelten Wach-Gruppe von etwa 15 Personen
ein echtes Team zu formen, das Hand in Hand zusammenarbeitet.Als Wachführer ist man einer der erfahrensten Seeleute an Bord und kann doch nicht alles wissen. Denn dafür
reichen die Urlaubstage, die man für dieses Hobby aufbringen kann, einfach nicht aus. Daher war es für mich das
Wichtigste, eine mitdenkende Mannschaft zu schaffen. Ich animierte mein Team, eigene Ideen zu entwickeln und
vorzubringen. Ich verstand meine Aufgabe darin, sicherzustellen, dass die Sicherheit des Schiffs und der gesamten Mannschaft an Bord nicht gefährdet war. Alles andere probierten wir aus.Auf meiner Atlantiküberquerung führte das dazu, dass einer meiner Matrosen herausgefunden hat, dass das
Reservesegel ein paar Quadratmeter größer als das Originalsegel war. Er schlug vor, das Großsegel zu wechseln.Also taten wir dies, auch wenn das – zumal bei Seegang auf dem Atlantik – eine anstrengende Arbeit war. Später
schlug ein anderer vor, angesichts des schwachen Windes, die Taue und Leinen etwas anders zu führen. Die Segel
konnten so noch ein bisschen besser angeströmt werden. Zwar mussten wir dazu das Lager des Bootsmanns plündern
und uns Vorrichtungen bauen, dennoch taten wir dies.„Führung und Lernen sind füreinander unerlässlich.“
John F. KennedyEs ist leicht nachvollziehbar, dass ich über die Zeit zunehmend „kritische“ Sprüche von meinen beiden Wachführer-Kollegen einstecken musste, weil sie nach dem Wachwechsel erst mal wieder aus meinem „Chaos“, wie sie es nannten, ein „Schiff“ machen mussten. Was sie dabei aber übersahen, war, dass wir erstens schon nach wenigen
Seetagen des Experimentierens durchweg schneller unterwegs waren als die beiden anderen Wachgruppen und
zweitens meine Wachmannschaft subjektiv glücklicher war.Das zeigte sich insbesondere in einer Phase, in der sich der Wind abschwächte und unsere geschätzte Ankunft auf Barbados immer weiter verzögerte. Während in den anderen Wachen die Panik stieg, den Rückflug zu verpassen, blieb mein Team handlungsfähig. Wir nahmen die neue Situation an, behielten unser Ziel vor Augen und verbesserten unsere Segelstellungen weiter. Auch wenn ich das beruflich immer wieder gesehen habe, ist für mich dieses Erlebnis die stärkste Metapher für Resilienz.
Genau dieses Umfeld führte dazu, dass sich jeder wertgeschätzt fühlte und wir alle viel über das Segeln gelernt
haben. Denn auch das darf man nicht vergessen: Nicht alle Ideen funktionierten – und das war für uns auch völlig in
Ordnung. Die dummen Sprüche waren mir das jedenfalls mehr als wert!PS: Erst viel später stellte ich fest, dass mein „Führungsprinzip“ bereits als „Intent-based Leadership“ bekannt war. Bezeichnenderweise entwickelt von einem Kapitän der US Navy
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Ingenieur aus Leidenschaft
Die besten Asset-Strategien im Top-Management sind wertlos, wenn sie die Realität an der Basis ignorieren.
Mein Weg vom Shopfloor ins Performance Management hat mich eines gelehrt: Echte operative Exzellenz
entsteht nur, wenn man Herrschaftswissen abbaut und Transformation gemeinsam mit den Menschen
gestaltet.Hinter die Dinge sehen, zum Verstehen und Verbessern!
Schon früh wollte ich hinter die Dinge sehen: Wie funktioniert ein Radio, wie funktioniert ein Computer? Und wie kann
man sie verbessern? So baute ich schon früh eine Kopfhörer-Buchse in mein Radio ein oder einen Resetknopf in meinen
C64. Aus dieser Neugier heraus wurde ich zunächst Betriebselektriker, mit einem kleinen Intermezzo als Bergmann im Braunkohlebergbau, und studierte schlussendlich Elektrotechnik.Später als Instandhaltungsingenieur durfte ich schließlich wieder tüftelnd die beste Lösung auf die tagtäglichen Störungen und Betriebsausfälle entwickeln. Und wir wissen alle, was die besten Lösungen sind: Sie dürfen kein Geld kosten und müssen lange halten.
Nach den fast acht Jahren in der praktischen Instandhaltung, in denen ich am Ende Leiter der elektrotechnischen
Instandsetzung war, habe ich mich dann der größeren Herausforderung gewidmet: Zu verstehen wie
Instandhaltungsorganisation arbeitet und wie man sie und die Arbeitsprozesse gestalten muss. Ich wurde LEAN
Management Berater und einer von vier Projektleitern in einem unternehmensweiten, internationalen
Effizienzsteigerungsprogramm.Die größte Herausforderung bestand hierbei insbesondere darin, Menschen zu motivieren, ihre liebgewonnenen
Arbeitsweisen kritisch zu hinterfragen. Und wer macht das schon gerne? Bedeutet es doch eine zusätzliche Anstrengung
und oftmals sind die Erkenntnisse unangenehm. Ich habe jedenfalls in diesem Projekt eine große Portion über
Menschenführung gelernt, die weit über sogenannte Personal-Seminare hinaus geht.Man kann Veränderungen nur gemeinsam mit den Menschen erreichen, die sie betreffen. Niemals gegen Sie!
Da ich ein großer Feind von „Herrschaftswissen“ bin und auch mein Wissen nicht für mich zu behalten will und werde,
habe ich meine Erfahrungen aus dem Projekt, gemeinsam mit einem Kollegen in einem Buch veröffentlicht. „Lean
Maintenance: A Practical, Step-By-Step Guide for Increasing Efficiency“.Nach Beendigung dieses Projektes zog es mich wieder in die praktische Instandhaltung und getreu meiner Maxime nicht
nur reden, sondern auch tun. Ich durfte als Projektleiter eines millionen Euro schweren Ertüchtigungsprojekts meine
Methoden auch selber wieder in der Praxis anwenden.Und nun bin ich seit fast vier Jahren in der Zentrale meines Arbeitgebers und helfe hier, neue Geschäftsfelder zu
entwickeln. Diese Aufgabe führt mich zum einen als Unternehmensberater hinaus zu unseren Kunden. Zum anderen helfe ich auch, unsere eigenen Werke weiterzuentwickeln. -
Webeleinenstek
Mit dem Webeleinenstek lassen sich Taue an Spieren befestigen. Er hat seinen Namen dadurch erhalten, dass die Webeleinen mit ihm an den Wanten angebunden werden.
Rumpf und Rigg
Mein maritimes Glossar findet ihr hier: Rumpf und Rigg – Das Glossar
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Windwiderstand
Hält man ein Segeltuch gespannt in den Wind, fängt es diesen ein und sorgt so durch seinen Windwiderstand für einen Vortrieb in Windrichtung. Je größer und bauchiger das Segel ist, desto mehr Wind wird eingefangen, welcher das Schiff nach vorne drückt und antreibt.
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Windsee
Die Windsee ist die See, die direkt vom Wind angefacht wird. Dabei ist die Wellenhöhe davon abhängig, wie groß die Windgeschwindigkeit ist, wie lange die Windwirkung anhielt und über welche Strecke der Wind auf die See einwirken konnte (der Fetch). Die Windsee weist in der Regel kurze, unregelmäßige Wellen auf.
Rumpf und Rigg
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Verdunstungsnebel
Es ist ein Nebel, der auftritt, wenn die Luft durch verdunstende Wassermengen übersättigt wird. Dieser Effekt tritt zum Beispiel auf, wenn im Herbst bereits kalte Luft über das noch warme Wasser streicht. Aufsteigender Wasserdampf reichert die Luft mit Feuchtigkeit an, bis sich Nebel bildet.
Rumpf und Rigg
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Voll-und-bei
Hierbei handelt es sich zwar auch um einen „Am Wind-Kurs“, wobei das Schiff aber nicht versucht die maximale Höhe zu erreichen, sondern die Geschwindigkeit zu maximieren. Um diesen Punkt findet man, in dem man bei einem Am-Wind-Kurs wenige Grad abfällt. Bei Voll-und-Bei werden Geschwindigkeit und Höhe am Wind optimal ausgefahren.
Rumpf und Rigg
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Vor-dem-Wind
Bei diesem Kurs fällt der Wind genau von achtern ein und schiebt das Schiff quasi vor sich her. Der Antrieb erfolgt hier rein aus dem Windwiderstand der Segel.
Rumpf und Rigg
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