Schlagwort: Stek & Knoten

  • Kettenstopper

    Der Kettenstopper ist eine für Ketten angepasste Form des Stoppersteks, mit der ein Stopperstropp oder eine Arbeitsleine an einer belasteten Kette angesetzt wird.

    Wozu dient ein Kettenstopper?

    Er kann eine Kette vorübergehend halten oder ihre Last auf eine dafür vorgesehene Leine beziehungsweise einen festen Anschlag übertragen. Die Führung nutzt die Form der Kettenglieder, um in der Belastungsrichtung Halt zu erzeugen.

    Hohe Lasten sicher beherrschen

    Ketten und Stopper können schlagartig sehr hohe Kräfte aufnehmen. Personen müssen sich außerhalb möglicher Rückschlag- und Quetschbereiche halten. Ausführung, Material und Belastung richten sich zwingend nach der Ausrüstung und dem Verfahren des jeweiligen Schiffes.

    Verwandte Begriffe

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    Rumpf und Rigg

    Aufbau, Sprache und Bedienung eines Rahseglers zusammenhängend verstehen – als Nachschlagewerk auf See und Arbeitsbuch an Land.

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  • Halber Schlag

    Ein halber Schlag ist eine einfache Umschlingung, bei der das Ende einer Leine um einen Gegenstand oder eine andere Part geführt und unter sich selbst hindurchgesteckt wird.

    Wofür wird ein halber Schlag verwendet?

    Allein bietet ein halber Schlag nur begrenzte Sicherheit. Er wird deshalb häufig als Bestandteil oder Sicherung anderer Knoten und Steke verwendet. Zwei halbe Schläge können beispielsweise eine einfache Befestigung um einen Gegenstand bilden.

    Welche Verbindung geeignet ist, hängt von Material, Belastungsrichtung und Einsatzzweck ab. An Bord gelten die vorgesehenen Knoten und Arbeitsverfahren.

    Verwandte Begriffe

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  • Gordingstek

    Der Gordingstek ist ein sich unter Zug festziehender Stek. Auf Rahseglern dient er vor allem dazu, Gordinge am Unterliek eines Rahsegels anzuschlagen.

    Wie funktioniert der Gordingstek?

    Der Stek legt sich um den Anschlagpunkt und zieht sich bei Belastung zu. Ohne Zug lässt er sich wieder lösen. Er kann auch verwendet werden, um eine Leine an einem Ring, Schäkel oder einer Spiere zu befestigen.

    Verwandte Begriffe: Knoten und Gording.

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    Gordingstek am Unterliek eines Rahsegels – Abbildung aus Rumpf und Rigg
    Gordingstek – Abbildung aus Rumpf und Rigg.
  • Bucht

    Eine Bucht ist eine U-förmige Krümmung oder lose Schlaufe in einer Leine, bei der sich die Parten nicht kreuzen.

    Wozu dient eine Bucht?

    Eine Bucht entsteht, wenn ein Abschnitt der Leine zurückgelegt wird, ohne dass eine geschlossene Kreuzung entsteht. Viele Knoten und Steke werden mit einer Bucht gelegt, wenn das freie Ende nicht vollständig durchgezogen werden soll.

    Kreuzen sich die beiden Parten, spricht man von einem Auge. Die sichere Unterscheidung von Bucht, Auge und losem Ende gehört zu den Grundlagen der Arbeit mit Tauwerk.

    Verwandte Begriffe

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  • Achtknoten

    Der Achtknoten ist ein Stopperknoten, der das Ende einer Leine verdickt und dadurch das unbeabsichtigte Ausrauschen aus einem Block, Ring oder einer Öse verhindert.

    Wofür wird der Achtknoten verwendet?

    Er wird vor allem am freien Ende laufenden Guts gesetzt. Seine charakteristische Form ähnelt einer Acht. Gegenüber einem einfachen Überhandknoten ist er meist leichter wieder zu lösen und bildet eine größere Verdickung.

    Grenzen des Knotens

    Ob der Knoten sicher stoppt, hängt vom Verhältnis zwischen Tauwerk und Öffnung ab. Er ist keine universelle Endverbindung und nicht für jede sicherheitskritische Anwendung geeignet. Maßgeblich sind Tauwerk, Belastung und das Verfahren an Bord.

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  • Auge

    Ein Auge ist eine geschlossene Schlaufe im Tauwerk, bei der sich die beiden Parten kreuzen.

    Wie entsteht ein Auge?

    Wird eine Leine so gelegt, dass sie eine geschlossene Form bildet und sich die Parten überkreuzen, entsteht ein Auge. Die Richtung der Kreuzung bestimmt bei vielen Knoten und Steken den weiteren Arbeitsablauf.

    Eine offene U-förmige Krümmung ohne Kreuzung heißt dagegen Bucht. Der Begriff „Auge“ wird außerdem für dauerhaft gespleißte oder konstruktiv hergestellte Schlaufen verwendet.

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