Schlagwort: Lokale Windsysteme

  • Seewind

    Land– bzw. Seewind entsteht aufgrund von thermischen Hoch- und Tiefdruckgebieten bei intensiver Sonneneinstrahlung in unmittelbarer Küstennähe.

    Der Seewind weht von der See aus auf das Land, tritt mittags und nachmittags auf und erreicht sein Maximum etwa zwei Stunden nach dem Sonnenhöchststand. Gegen Abend flaut er wieder ab.

    Rumpf und Rigg

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  • Landwind

    Der Landwind ist ein lokales Windsystem. Er weht vom Land auf die See und entwickelt sich nachts, wenn die warme See in Küstennähe deutlich weniger schnell abkühlt als das Land. Die Luft steigt über der See auf und entwickelt dort ein thermisches Tief . In dieses Tief strömt von Land aus Luft ein. Der Landwind beginnt etwa 2 bis 3 Stunden nach Sonnenuntergang und hat seine intensivste Ausbildung am kühlen Morgen bis zum Sonnenaufgang.

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  • Kapeffekt

    Der Kapeffekt ist ein lokales Windsystem. Er tritt bei ausgeprägten Kaps, wie zum Beispiel dem Skaggerak, auf. Hierbei kommt zum Tragen, dass der Wind über Land stärker abgebremst wird als über Wasser. Weht er nun quer zu einem Kap, sucht er sich den Weg des leichtesten Widerstandes und wird über dem Wasser in Küstennähe parallel zur Küste in Richtung Kap abgelenkt. In diesem Bereich kommt es zu erheblichen Windverstärkungen, die bis zu vier Windstärken betragen können. Auf der Rückseite des Kaps entstehen Bereiche mit ausgeprägten Luftverwirbelungen. Es können Böen auftreten.

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  • Inseleffekt

    Der Inseleffekt ist ein lokales Windsystem. Eine Insel stellt für den Wind ebenfalls ein Hindernis dar. Der Wind wird dabei um die Insel herum gelenkt, so dass sich an den Rändern die Windgeschwindigkeiten verstärken. Auf der Rückseite kommt es zu Leewirbeln mit drehenden Windrichtungen und zu Bereichen, in denen der Wind ganz einschlafen kann.

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  • Düseneffekt

    Düseneffekte treten in lokalen Windsystemen auf. Also in Gebieten mit unterschiedlichen Luftdrücken, die zum Beispiel durch ein Gebirge getrennt sind. Hier strömen die ausgeglichenen Luftmassen durch Einschnitte wie Schluchten, Flusstäler oder Meerengen hindurch. Da sich die Luftmenge dabei nicht ändert, erhöht sich die Windgeschwindigkeit deutlich.

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