Schlagwort: Laufendes Gut

  • Klaufall

    Dient dem Aufheißen der Gaffel. Zum Aufheißen ist diese mit einem Piek– und einem Klaufall versehen. Das Piekfall holt dabei die Gaffel und das Klaufall holt gezielt den Bereich der Klaue. In Kombination kann so das Segel optimal gesetzt werden.

    Funktion und Bedienung

    Verwandte Begriffe

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    Rumpf und Rigg

    Aufbau, Sprache und Bedienung eines Rahseglers zusammenhängend verstehen – als Nachschlagewerk auf See und Arbeitsbuch an Land.

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  • Hals

    An den unteren Rahsegel, also z.B. Fock oder Groß, ist am Schothorn neben der Schot und dem Geitau auch  der Hals (Pl. Hälse) angeschlagen.

    Funktion und Bedienung

    Die Untersegel besitzen keine untere Rah mehr, gegen welche die Schot beim Setzen des Segels geholt werden kann. Daher erfolgt hier der Segeltrimm durch zwei Leinen. Die Leine, welche das Segel nach achtern spannt, wird Schot und jener, der nach vorne zieht, wird Hals genannt. Ist das Segel hart angebrasst, muss der Luv-Hals steif durchgeholt werden, damit das Segel gut im Wind steht, wogegen die Luv-Schot lose gefahren wird. Auf der Lee-Seite wird das Segel mit der Leeschot getrimmt und der Hals hat Lose.

    Verwandte Begriffe

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  • Halsstrecker

    Der Halsstrecker dient dazu, das Besantoppsegel nach unten abzuspannen. Er wird auf der Luvseite der Besansegel direkt zu Deck gelassen und mittig auf der Nagelbank hinter dem Besantopp belegt.

    Funktion und Bedienung

    Verwandte Begriffe

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  • Gaffelgeer

    Die Gaffelgeeren führen vom Deck an die Enden der Gaffeln und halten diese ähnlich der Schot des Baums in Position. Es gibt sie auf jeder Seite, so dass sie, wenn der Baum zu einer Seite ausgebaumt ist, zur Vermeidung von Schamfielen abgeschlagen und gesichert werden.

    Führung und Bedienung

    Verwandte Begriffe

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  • Gording

    Gordinge sind Leinen des laufenden Gutes, mit denen das Unterliek eines Rahsegels beim Bergen nach oben an die Rah geholt wird.

    Wie arbeiten Gordinge?

    Beim Bergen ziehen die Gordinge das Tuch gleichmäßig zur Rah. Dadurch wird verhindert, dass sich große, vom Wind gefüllte Taschen bilden. Zusammen mit den Geitauen bereiten sie das Segel darauf vor, auf der Rah festgemacht zu werden.

    Je nach Größe des Segels werden unterschiedlich viele Gordinge gefahren. Große Rahsegel können je Schiffsseite mehrere Gordinge besitzen; bei kleineren oberen Segeln genügen entsprechend weniger.

    Was ist der Unterschied zwischen Gording und Geitau?

    Geitaue holen beim Bergen vor allem die Schothörner eines Rahsegels zur Rah. Gordinge greifen dagegen weiter innen am Unterliek an und nehmen das übrige Segeltuch nach oben. Erst das Zusammenspiel beider Leinen bringt das Segel kontrolliert an die Rah.

    Führung und Belegung

    Ein Gording ist mit einem Gordingstek am Unterliek befestigt. Von dort läuft er durch Gattchen nach oben zur Rah, wird über Schwichtungen und Blöcke zum Mast geführt und anschließend an Deck belegt. Die Belegnägel der Gordinge liegen üblicherweise bei den zugehörigen Geitauen.

    Verwandte Begriffe

    Rumpf und Rigg

    Vom einzelnen Tau zum verständlichen System.

    Das Buch zeigt, wie die Leinen eines Rahseglers zusammenwirken und welche Arbeitsschritte beim Setzen, Trimmen und Bergen der Segel nötig sind.

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  • Fall

    Ein Fall gehört zum laufenden Gut eines Stag-Segels. Durch Holen wird das Stagsegel an seinem Stag entlang gesetzt. Die Nägel der Falle befinden sich hinter den Masten, zu denen die jeweiligen Stagen gehen, das heißt, für die Vorsegel hinterlich des Vortopps, für die Großstagsegel hinterlich des Großtopps und die Falle der Besanstagsegel befinden sich hinterlich des Besantopps.

    Funktion und Bedienung

    Verwandte Begriffe

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  • Einholer

    Die Einholer dienen dem Einholen des Besansegels. Auch hiervon gibt es einen Kopf- und einen Fußeinholer. Sie sind, wie ihre Pendants, die Ausholer, an Kopf und Horn angeschlagen. Sie werden von dort mit Schwichtingen entlang der Lieke geführt, bevor sie am Mast über Blöcke in den Mastgarten gelenkt werden.

    Funktion und Bedienung

    Verwandte Begriffe

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  • Brassen

    Brassen sind Leinen des laufenden Gutes, mit denen die Rahen um den Mast gedreht und nach dem Wind ausgerichtet werden.

    Wie funktionieren Brassen?

    Die Brassen sind an den Nocken einer Rah angeschlagen. Durch Holen der einen und Fieren der gegenüberliegenden Brasse wird die Rah horizontal geschwenkt. So lassen sich die daran angeschlagenen Rahsegel auf den jeweiligen Kurs zum Wind einstellen. Dieser Vorgang wird Brassen genannt.

    Benannt werden die Leinen nach der Rah beziehungsweise dem zugehörigen Segel, das sie bewegen – zum Beispiel Großbrassen oder Voruntermarsbrassen.

    Wie sind Brassen an Bord geführt?

    Die genaue Führung der Brassen hängt vom Rigg und vom Leinenplan des jeweiligen Schiffes ab. Grundsätzlich laufen sie von den Rahnocken über geeignete Führungs- und Umlenkpunkte zu ihren Bedienplätzen. Maßgeblich sind daher immer die Benennung und der Leinenplan an Bord.

    Beim Brassen arbeitet die Crew an mehreren Leinen gleichzeitig. Eindeutige Kommandos und die Kenntnis des Leinenplans sind deshalb entscheidend.

    Verwandte Begriffe

    Abbildung zu Brassen aus dem Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs
    Brassen – Abbildung aus Rumpf und Rigg.

    Rumpf und Rigg

    Das ganze Schiff verstehen.

    Im Buch Rumpf und Rigg finden Sie Aufbau, Funktion und Bedienung eines Rahseglers zusammenhängend erklärt – mit zahlreichen Abbildungen und als praktisches Nachschlagewerk für Trainees und Crew.

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  • Ausholer

    Ausholer sind Leinen des laufenden Guts, mit denen das Besansegel entlang von Gaffel und Baum nach außen gezogen und damit gesetzt wird. Am Besansegel werden Kopf- und Fußausholer unterschieden.

    Besansegel mit Kopf- und Fußausholer sowie zugehörigem laufendem Gut
    Kopf- und Fußausholer am Besansegel – Abbildung aus Rumpf und Rigg.

    Wie sind die Ausholer geführt?

    Der Kopfausholer ist am Kopf, der Fußausholer am Horn des Segels angeschlagen. Von dort laufen die Leinen über Rollen an den Enden von Gaffel beziehungsweise Baum zum Mast und weiter über Blöcke zu ihrer Bedienposition. Die genaue Führung hängt von der Ausführung des Schiffes ab.

    Wie werden Kopf- und Fußausholer bedient?

    Beim Setzen werden beide Ausholer koordiniert geholt. Der Kopfausholer wird in der Regel voraus bedient, damit Schlitten oder Lögel sauber laufen und sich nicht verkanten. Der Fußausholer folgt mit kontrolliertem Abstand. Maßgeblich sind die Kommandos und Verfahren an Bord.

    Verwandte Begriffe

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    Rumpf und Rigg

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