Schlagwort: Kurse zum Wind

  • Voll-und-bei

    Hierbei handelt es sich zwar auch um einen „Am Wind-Kurs“, wobei das Schiff aber nicht versucht die maximale Höhe zu erreichen, sondern die Geschwindigkeit zu maximieren. Um diesen Punkt findet man, in dem man bei einem Am-Wind-Kurs wenige Grad abfällt. Bei Voll-und-Bei werden Geschwindigkeit und Höhe am Wind optimal ausgefahren.

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  • Vor-dem-Wind

    Bei diesem Kurs fällt der Wind genau von achtern ein und schiebt das Schiff quasi vor sich her. Der Antrieb erfolgt hier rein aus dem Windwiderstand der Segel.

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  • Scheinbarer Wind

    Der „scheinbare Wind“ ist der Wind, der anhand des Flögels und des Anemometers an Bord gemessen und angezeigt wird. Er setzt sich zusammen aus den beiden Komponenten „wahren Wind“ und Fahrtwind.

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  • Segelbalance

    Als Gierigkeit bezeichnet man das Bestreben eines Segelschiffs, bei mittschiffs Ruderlage selbständig nach einer Seite zu drehen. Maßgeblich für die Gierigkeit eines Schiffes ist die Segelbalance. Das heißt, die Summe der Krafteinträge an den jeweiligen Segeldruckpunkten bezogen auf den Lateraldruckpunkt.

    Der Lateraldruckpunkt stellt den Drehpunkt dar. In der Regel liegt dieser Punkt bei einer Bark wenige Meter vor dem Großtopp. Bei einem ausbalancierten Segelschiff sind die Kräfte welche vor diesem Punkt eingetragen werden, (durch die Vorsegel, Segel des Vortopps, die Großstagsegel) gleich den Kräften, die hinter dem Lateraldruckpunkt wirken (Segel des Großtopps, Besanstagsegel, Segel des Besantopps).

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  • Raumer Wind

    Dies ist der Bereich zwischen halben und achterlichen Wind.

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  • Halber Wind

    Bei diesem Kurs fällt der scheinbare Wind – nicht der wahre Wind – quer ab ein.

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  • Am Wind

    Das Schiff läuft die Maximale Höhe, wobei der Winkel zwischen Kurs und Wind am geringsten ist. Das Schiff macht dabei aber auch nur geringe Fahrt.

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