Kategorie: P

  • Preventer

    Ein Preventer ist eine zusätzliche Leine, die bei bestimmten Manövern eine belastete Schot vorübergehend entlastet oder ein unkontrolliertes Bewegen eines Bauteils verhindert.

    Preventer bei Segelmanövern

    Auf einem Rahsegler kann ein Preventer beispielsweise vorbereitet werden, um die Schot eines Stagsegels während einer Halse oder Wende kontrolliert zu entlasten. Anschlagpunkt und Bedienung hängen von Schiff und Manöver ab.

    Der Begriff ist schiffsspezifisch

    „Preventer“ wird in der Seemannschaft auch für Sicherungsleinen mit anderen Aufgaben verwendet. Entscheidend ist deshalb nicht allein der Name, sondern die konkrete Führung und Funktion an Bord. Unter Last darf die Leine nur nach Einweisung bedient werden.

    Verwandte Begriffe

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    Rumpf und Rigg

    Aufbau, Sprache und Bedienung eines Rahseglers zusammenhängend verstehen – als Nachschlagewerk auf See und Arbeitsbuch an Land.

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    Rumpf und Rigg

    Das ganze Schiff verstehen.

    Im Buch Rumpf und Rigg sind Aufbau, Funktion und Bedienung eines Rahseglers zusammenhängend erklärt – als praktisches Nachschlagewerk für Trainees und Crew.

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  • Palstek

    Der Palstek ist eine sich nicht selbst zuziehende Schlinge. Er ist einfach zu knüpfen, hält gut und ist auch nach langer und wechselnder Belastung meist gut zu lösen. Er hält dabei allerdings nur unter Last. Wird er mehfach nacheinander be- und entlastet, kann er sich lösen.

    Funktion und Bedeutung an Bord

    Verwandte Begriffe

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  • Pardunen

    Pardunen sind nach achtern oder schräg achterlich geführte Abspannungen des stehenden Guts, die Masten oder Stengen gegen nach vorn wirkende Kräfte sichern.

    Welche Kräfte nehmen Pardunen auf?

    Unter Segel können hohe Zugkräfte entstehen. Pardunen leiten einen Teil dieser Last in den Rumpf und wirken mit Wanten und Stagen zusammen, um das Rigg in Position zu halten.

    Feste und bewegliche Pardunen

    Je nach Takelung sind Pardunen fest oder als Backstagen beweglich ausgeführt. Material, Anzahl und Führung unterscheiden sich von Schiff zu Schiff. Eingriffe in ihre Spannung gehören ausschließlich in fachkundige Hände.

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    Pardunen im Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs

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  • Person über Bord

    Dieses Manöver ist ein Sicherheitsmanöver, das landläufig als „Mann über Bord“ bekannt ist. Wird es zur Übung durchgeführt, wird es auch „Boje über Bord“ genannt.

    Aufgaben und Bedeutung an Bord

    Grundsätzlich geht es bei diesem Manöver immer darum, den Verunfallten möglichst schnell wieder an Bord des Schiffes zu holen. Dazu wird auf Großseglern in der Regel das Schiff aufgestoppt und ein Bereitschaftsboot zu Wasser gelassen. Mit diesem Boot wird der Verunfallte gesucht, geborgen und wieder zum Schiff gebracht. Bei kleineren Schiffen gibt es aber auch Manöver mit und ohne Maschinenunterstützung, um die Person zu retten. Dieses sicherheitsrelevante Manöver ist das Wichtigste überhaupt an Bord eines Schiffes. Es ist regelmäßig zu trainieren. Vor jedem Fahrtantritt sind entsprechende Aufgaben zu verteilen und zu verinnerlichen. Egal, ob Sie Mitsegler oder Crewmitglied sind!

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    Rumpf und Rigg

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  • Pfahlmast

    Ein Pfahlmast ist ein Mast, der ohne aufgesetzte Stenge bis zu seiner vollen Höhe durchläuft. Salingen können trotzdem vorhanden sein, um weitere Wanten günstig nach außen zu führen.

    Abgrenzung zum gegliederten Mast

    Verwandte Begriffe

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    Pfahlmast – Abbildung aus dem Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs
    Pfahlmast – Abbildung aus Rumpf und Rigg.

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  • Piekfall

    Das Piekfall ist eine Leine des laufenden Gutes, mit der die Spitze einer Gaffel – die Piek – angehoben und eingestellt wird.

    Wozu dient das Piekfall?

    Eine Gaffel wird üblicherweise mit zwei Fallen geheißt: dem Piekfall und dem Klaufall. Das Klaufall hebt den vorderen Bereich an der Klaue; das Piekfall führt und hebt das achtere Ende der Gaffel. Durch das abgestimmte Holen beider Fallen lässt sich die Gaffel kontrolliert aufheißen und in die richtige Lage bringen.

    Beim Setzen eines Gaffelsegels bestimmt das Zusammenspiel beider Fallen die Lage der Gaffel und damit auch den Stand des Segels. Die Lasten müssen während des Manövers koordiniert übernommen werden.

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    Rumpf und Rigg

    Leinen nicht nur benennen, sondern verstehen.

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  • Poller

    Unter einem Poller versteht man einen kurzen Pfahl aus Metall oder Holz, an dem Schiffe festgemacht werden. Es gibt sie an Land und auf Schiffen.

    Aufbau und Verwendung an Bord

    Landseitig handelt es sich dabei meist um pilz- oder hakenförmige Metallguss-Körper, um welche die Augen der Festmacherleinen gelegt werden. Schiffsseitig sind sie in der Regel als geschweißte Doppelpoller ausgeführt. Am oberen Ende sind sie verdickt, um die Leinen am abgleiten zu hindern.

    Verwandte Begriffe

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  • Püttingswanten

    Püttingswanten sind kurze, zugfeste Verbindungen zwischen Mast und Außenkante einer Saling, die die Kräfte der darüber ansetzenden Wanten aufnehmen.

    Wo liegen Püttingswanten?

    Sie verlaufen vom Mast unterhalb der Saling schräg nach außen und oben. Traditionell können sie aus Rundstahl oder anderem hoch belastbarem Material bestehen.

    Aufgabe im Rigg

    Die oberen Wanten ziehen an der Saling nach oben und außen. Püttingswanten bilden die Gegenverbindung zum Mast und schließen so den Kraftfluss. Sie gehören zum stehenden Gut.

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    Rumpf und Rigg

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    Püttingswanten – Abbildung aus dem Buch Rumpf und Rigg von Torsten Dederichs
    Püttingswanten – Abbildung aus Rumpf und Rigg.

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