Kategorie: D

  • Düseneffekt

    Düseneffekte treten in lokalen Windsystemen auf. Also in Gebieten mit unterschiedlichen Luftdrücken, die zum Beispiel durch ein Gebirge getrennt sind. Hier strömen die ausgeglichenen Luftmassen durch Einschnitte wie Schluchten, Flusstäler oder Meerengen hindurch. Da sich die Luftmenge dabei nicht ändert, erhöht sich die Windgeschwindigkeit deutlich.

    Rumpf und Rigg

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  • Dünung

    Die Dünung nennt man auch „Alte See“ oder „Schwell“. Bei ihr handelt es sich um die Wellenbewegung einer alten Windsee. Sie kann aber auch aus einem entfernten Sturmgebiet in ein benachbartes Seegebiet hineinlaufen. Sie ist gekennzeichnet durch eine lange, gleichförmige Welle, mit einer geringen Wellenhöhe.

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  • Dumpen

    Bezeichnet den Vorgang, auf Am-Wind-Kursen die Rahen und damit auch die Segel parallel zur Wasseroberfläche auszurichten. Da der Wind parallel zum Wasser weht, werden die Seitenlieke der Segel nicht optimal vom Wind angeströmt. Daneben führen die leicht quer zum Wind angestellten Rahen zu Windverwirbelungen, die ihrerseits ebenfalls die Anströmung verschlechtern. Um dies alles auszugleichen, werden die Rahen gedumpt.

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  • Dörte

    Die Dörte ist eine kompakte Handtalje und quasi eine Weiterentwicklung des Stopperstrops (siehe Stopper). Sie werden in Fällen eingesetzt, in denen die letzten Lose aus einer belasteten Leine geholt werden müssen, z.B. wenn die Windlast groß ist oder die vorhandene Crew nicht ausreicht. Der Name Dörte leitet sich aus dem Plattdeutschen „Dörde Hand“, also „Dritte Hand“, ab. Sie bestehen aus einer zweischeibigen Talje. Am losen Block ist ein Stropp angebracht, und der feste Block ist mit einem Haken versehen. Der Haken wird fixiert und der Stropp wie ein Stopper an der Arbeitsleine festgemacht. Durch Holen der Dörte können so die letzten fehlenden Zentimeter Lose geholt werden.

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