Schlagwort: Segel

  • Stagsegel

    Die Stagsegel gehören zu der Familie der Schratsegel und sind daher nach der Mittschiffslinie ausgerichtet. Mittels Lögel sind sie an den Stagen angenäht und werden an diesen entlang gesetzt. Daher auch die Bezeichnung „Stag“-Segel.

    Rumpf und Rigg

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  • Rahsegel

    Rahsegel sind quer zur Mittschiffslinie ausgerichtete Segel, die an Rahen angeschlagen sind. Daher auch der Name. Die Segel sind in der Regel rechteckig, wobei man ihre vier Kanten Oberliek, Seitenliek(e) und Unterliek nennt.

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  • Besantoppsegel

    Das Besantoppsegel ist ebenfalls ein Schratsegel und hat eine dreieckige Form. Er wird zwischen Besanmast und Obergaffel gesetzt. Die Bezeichnungen der Ecken und Kanten erfolgen analog zu den Stagsegeln. Die Kanten heißen Vorliek, Unterliek und Achterliek und die Ecken werden Kopf, Hals und Schothorn bezeichnet.

    Das Vorliek ist an seinem oberen Ende etwa zu zwei Dritteln an einem Drahtstander mit Lögeln angenäht. Das untere Drittel hängt frei. Ein Gording und das Fall sind am Kopf angeschlagen. Am Schothorn sind die Schot und ein weiterer Gording befestigt. Beide Paare, Fall und Gording sowie Schot und Gording, werden zum Setzen und Einholen des Besantoppsegels genutzt. Am Hals ist der Halsstrecker angeschlagen.

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  • Besansegel

    Das Besansegel gehört zu der Gruppe der Schratsegel, zur Untergruppe der Gaffelsegel. Es wird zwischen einer Gaffel (oben) und einem Baum (unten) gesetzt. Mit größer werdenden Schiffen und um die Segelfläche des Besans besser dosieren zu können, wird das Besansegel gelegentlich in ein Unter- und Oberbesansegel aufgeteilt. Bei dieser Variante wird das Unterbesansegel zwischen Baum und Untergaffel beziehungsweise der Oberbesan zwischen Unter- und Obergaffel gesetzt.

    Das Besansegel besitzt ein Ober- und ein Unterliek, sowie ein Vor- und ein Achterliek. Seine Ecken werden vorne oben als Hals, achtern oben als Kopf, achtern unten als Horn und vorne unten als Fuß bezeichnet.

    Das Vorliek, damit auch Hals und Fuß, ist am Mast angeschlagen und die Ober- und Unterlieke sind beweglich an den Gaffeln am Besanbaum befestigt. An Kopf und Horn sind jeweils ein Ausholer und ein Einholer angeschlagen. Um das Segel auch bei starkem Wind gleichmäßig wieder einzuholen, sind ähnlich den Rahsegeln, Gordinge angebracht.

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