Schlagwort: Masten und Spieren

  • Tonnenrack

    Ein Tonnenrack ist eine Möglichkeit, eine fierbare Rah mit dem Mast zu verbinden. Es besteht aus einem zylinderförmigen Ring, der den Mast umfasst und an ihm auf & ab bewegt werden kann. Sein Vorteil ist die simple Konstruktion, nachteilig ist, dass sich der Drehpunkt der Rah im Mittelpunkt des Mastes befindet. Der Drehbereich der Rah kollidiert daher sehr schnell mit den Hooftauen beziehungsweise Wanten.

    Rumpf und Rigg

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  • Saling

    Salinge sind seitlich aufgestellte Spieren oder Plattformen und stützen den Mast seitlich ab. An ihnen enden von unten kommende Wanten und neue Wanten beginnen dort um den Mast weiter nach oben abzustützen.

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  • Stenge

    Vor allem Holzmasten werden aus mehreren Elementen zusammengesetzt, um die erforderliche Masthöhe zu erreichen. Dazu wird der Mast mit einer Stenge verlängert. Auch diese Stengen können wiederum verlängert werden.

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  • Stampfstock

    Der Stampfstock ist unter dem Klüverbaum angeordnet und lenkt das parallel zur Wasserlinie laufende Wasserstag in das zur Klüverbaumspitze laufende Stampfstag um.

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  • Rah

    Die Rahen tragen die Rahsegel. Sie sind quer zur Fahrtrichtung an den Masten montierte Spieren. Sie sind in einem sogenannten Rack befestigt und in einem Winkel von ca. 56° (5 Strich) Steuerbord bzw. Backbord horizontal drehbar gelagert.

    Es gibt feste und fierbare Rahen. Die fierbaren Rahen werden zum Segelsetzen in die Höhe gezogen und zum Segelbergen wieder abgefiert. Im Gegensatz dazu, sind die festen Rahen nur horizontal drehbar am Mast gelagert. In einem traditionellen Rigg sind die Untersegel (Fock und Groß) sowie die beiden Untermarssegel – dort, wo vorhanden, auch die Unterbramsegel – fest montiert, wohingegen alle anderen Rahen fierbar ausgeführt sind. Durch die Verwendung von fierbaren Rahen wird zwar im ersten Moment das Setzen der Segel deutlich aufwändiger und kraftintensiver, immerhin können Rah und Segel zusammen leicht mehrere Tonnen wiegen, dafür können in Gefahrensituationen die Segel aber wesentlich leichter und schneller geborgen werden. Zudem wird der Gewichtsschwerpunkt des Schiffes bei geborgenen Segeln nach unten verlagert und das Schiff damit steifer.

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  • Rack

    Die Rahen werden mittels eines Racks am Mast befestigt. Sie können fest, also nicht am Mast beweglich, oder beweglich sein. Es gibt zwei wesentliche Konstruktionsarten von beweglichen Racks: das Tonnen-Rack und das Gleitschienen-Rack.

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  • Pfahlmast

    Toppen, die gänzlich ohne Stenge auskommen, in der Regel Stahlmasten, werden als Pfahlmast bezeichnet. Aber auch bei Pfahlmasten werden Salings angebracht. Diese dienen nämlich nicht nur als Auflage für die Stengen, sondern auch der seitlichen Abstützung der Masten. Durch die seitliche Auslage der Außenkanten der Salings können dort neue Wantensysteme angeschlagen werden, die unter einen günstigeren Winkel zur Mastspitze hin den Topp abstützen können.

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  • Nock

    Das jeweilige Ende einer Rahen heißt Nock, Mehrzahl Nocken. Hier sind die Brassen (Teile des laufenden Gutes) angeschäkelt, mit deren Hilfe die Rahen horizontal gedreht werden.

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  • Mast

    Ein Mast trägt die Segel eines Segelschiffes. Je nach Schiffstyp kann ein Segelschiff über einen oder mehrere Masten verfügen.

    Die Masten, Mars- und Bramstengen sowie Besanmast und Klüverbaum sind auf modernen Schiffen, wie zum Beispiel der „Alexander von Humboldt II“, aus Stahlrohren gefertigt. Daneben gibt es aber auch heute noch Rahsegler, deren Masten und Stengen vollständig aus Holz sind. Auch die Rahen, Bäume und Gaffeln können aus Materialien wie Aluminium, Stahl und Holz gefertigt sein.

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  • Klüverbaum (auch Bugspriet)

    Der Klüverbaum bzw. Bugspriet zählt auch als Mast. Er beginnt auf der Back und weist nach vorne. Bei einer Bark beträgt seine Steigung typischerweise zwischen 17° und 19°. Der Klüverbaum dient als Haltepunkt für die Vorstagen und wird mittels Stampfstag, Stampfstock und Wasserstag nach unten hin abgespannt. Seitlich bekommt er Halt durch die Innen- und Außenklüvergeie.

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