Schlagwort: KVR

  • Tagkennzeichen

    Tagkennzeichen sind international in den Kollisionsverhütungsregeln (KVR) eindeutig vereinbart worden. Sie sollen die Lage eines Schiffes bei Tage anzeigen. Die Tagkennzeichen werden aus geometrischen Figuren zusammengesetzt. Die Grundformen sind ein Ball (Kugel), ein Kegel, ein Rhombus und ein Zylinder.

    Rumpf und Rigg

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  • Seitenlicht

    Die Seitenlichter sind Nachtkennzeichen nach KVR. Sie bescheinen je einen Horizontbogen von 112,5º, und zwar von recht voraus bis 22,5º achterlicher als querab. Dabei ist das Seitenlicht an Backbord rot und das an Steuerbord grün. Gemeinsam erfassen sie den gleichen Horizontbogen wie das Topplicht.

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  • Rundumlicht

    Das Rundumlicht ist in den KVR , den international gültigen Kollsionsverhütungsregeln, spezifiziert. Es strahlt in weiß über einen Vollkreis von 360°.

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  • Nachtkennzeichen

    Um die Lage eines Schiffes bei Nacht anzuzeigen, sind international in den Kollisionsverhütungsregeln (KVR) eindeutige Nachtkennzeichen vereinbart worden. Die Nachtkennzeichen bestehen aus Lichtern, die unterschiedliche Farben und Abstrahlwinkel haben können. Dabei müssen alle Lichter in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang und bei unsichtigem Wetter geführt werden. Es stehen dazu die vier unterschiedlichen Lichterarten Rundumlicht, Topplicht, Hecklicht und Seitenlicht zur Verfügung.

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  • Kollisionsverhütungsregeln (KVR)

    Ist die Abkürzung für die international gültigen Kollisionsverhütungsregeln. Sie sind hier zu finden: KVR bei Gesetze im Internet

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  • Hafenwache

    Die Hafenwache hat die Schiffssicherheit im Hafen sicherzustellen.

    Zum einen hat sie  laufend die Festmacherleinen zu kontrollieren. Insbesondere in Tidehäfen ist dies wichtig, denn hier müssen die Leinen regelmäßig geholt und gefiert werden. Auch hat die Wache sicherzustellen, dass an der Wasserseite des Schiffs keine fremden Fahrzeuge – ohne Absprache mit der Schiffsführung – längsseits gehen und festmachen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, dass der Personenverkehr an und von Bord kontrolliert wird. Dadurch soll gewährleistet werden, dass keine unbefugten Personen an Bord kommen und dass stets Klarheit darüber besteht, wo sich die Crew gerade befindet. Vor allem in internationalen Häfen ist dies von Bedeutung.Zusätzlich hat die Hafenwache regelmäßig auf und unter Deck Sicherheitsronden durchzuführen, bei Nacht die Decksbeleuchtung zu kontrollieren und zum Sonnenauf- und Untergang das Flaggenmanöver durchzuführen.

    Zuletzt muss natürlich auch die Hafenwache, durch rechtzeitiges Wecken, für ihre Ablösung sorgen.

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  • Hecklicht

    Das Hecklicht ist ein Nachtkennzeichen nach KVR. Es bestrahlt den achterlichen Sektor von 22,5º achterlicher als querab an Steuerbord bis 22,5º achterlicher als querab an Backbord.

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  • Ausguck

    Auch wenn es augenscheinlich auf den Meeren genug Platz für alle gibt, kommt es doch immer wieder zu gefährlichen Annäherungen mit anderen Schiffen. Daher ist ein gewissenhafter Ausguck nicht nur vorgeschrieben, sondern auch die wichtigste Maßnahme zur Kollisionsverhütung.

    Auch in Zeiten von Radar hat dieses seine technischen Grenzen. Gerade kleinere Wasserfahrzeuge werfen auch nur einen kleinen Radarschatten, sodass der ausschauhaltende Crewkamerad, ergänzend zur stets bewachten Radaranlage, unverzichtbar ist. Daneben gibt es aber auch Hindernisse, wie an der Wasseroberfläche treibende Seecontainer, die in der Radaranzeige zwischen den Wellenbergen und Tälern gänzlich unsichtbar sind.

    Der Ausguck hat den Seebereich von querab über voraus bis querab auf der anderen Seite zu überwachen. Dabei darf der Ausguck auch den Blick in Richtung Sonne nicht vergessen. Alle im beobachteten Sektor sichtbaren Gegenstände sind der Schiffsführung eindeutig zu nennen. Auch scheinbar Unwichtiges. Bei der Meldung sind klare Begriffe wie Boje, Tonne, Fahrzeug, rotes Blinklicht und Ähnliches zu verwenden. Darüber hinaus ist die Peilung des Objektes, bezogen auf die Mittschiffslinie, anzugeben.

    Wahrschau: Von der Benutzung eines Fernglases ist unbedingt abzuraten! Durch das Fernglas wird das Sichtfeld stark eingeschränkt, und man verliert leicht den Überblick über den weiten Horizont. Auch die Augen ermüden wesentlich schneller.

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  • Ankerwache

    Auch wenn das Schiff vor Anker liegt, müssen laufend eine Reihe von, teils sicherheitsrelevanten, Aufgaben erledigt werden. Dazu wurde eine Ankerwache eingeteilt.

    Die Ankerwache hat in regelmäßigen Abständen mittels Peilung den Schiffsort zu kontrollieren, um ein Vertreiben rechtzeitig zu bemerken. Dazu gehört auch, dass der Anker regelmäßig kontrolliert wird. Hat dieser keinen festen Halt und rutscht auf dem Grund, kann man das als Vibrieren der Kette feststellen. Auch muss die Wasseroberfläche, auf sich nähernde Fahrzeuge beobachtet werden. Liegt das Schiff bei Nebel vor Anker, muss von der Ankerwache auch das erforderliche Schall-Nebelsignal gegeben werden. Weitere Aufgaben der Ankerwache bestehen in der Wetterbeobachtung, der Lampenkontrolle – insbesondere der Ankerlichter – sowie in den Sicherheitsgängen auf und unter Deck.

    Eine letzte wichtige Aufgabe besteht darin, für das rechtzeitige Wecken, zumindest für die Wachablösung, zu sorgen.

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