Torsten Dederichs

Wetter

  • Sichtweite

    Sicht oder Sichtweite ist die größte Entfernung, bei der man ein dunkles Objekt in Bodennähe vor einem hellen Hintergrund erkennen kann.

  • Schralen

    Der Wind weht nicht konstant aus einer Richtung. Dreht er nach vorne, schralt er. Ändert er seine Richtung nach achtern, nennt man das raumen.

  • Sturmböe

    Sturmböen treten in der Regel beim Passieren von Schlechtwetterfronten oder Gewittern auf. Sie werden häufig von Windsprüngen bis zu 180° innerhalb von wenigen Minuten oder sogar Sekunden begleitet. Durch ständige Wetterbeobachtungen, auch auf dem

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  • Seegang

    Seegang ist die Wirkung des Windes auf die See. Dabei wird auf der Wasseroberfläche eine Welle erzeugt, die sich in Windrichtung ausbreitet. Der Seegang ist in der Regel eine Mischung aus den unterschiedlichen Seegangsarten Windsee, Dünung, Kreuzsee

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  • Schwell

    Schwell beziehungsweise Dünung oder „Alte See“ nennt man Wellenbewegung einer alten Windsee. Sie kann aber auch aus einem entfernten Sturmgebiet in ein benachbartes Seegebiet hineinlaufen. Sie ist gekennzeichnet durch einer lange, gleichförmige

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  • Scheinbarer Wind

    Der „scheinbare Wind“ ist der Wind, der anhand des Flögels und des Anemometers an Bord gemessen und angezeigt wird. Er setzt sich zusammen aus den Komponenten „wahren Wind“ und Fahrtwind.

  • Umlaufend

    Umlaufende Winde, sind schwache Winde aus wechselnden Richtungen bezeichnet. Umlaufende Winde werden nur bei Windgeschwindigkeiten bis 5 kn angegeben.

  • Rückdrehend

    Mit der Angabe rückdrehend werden in Wetterberichten gegen den Uhrzeigersinn drehende Winde bezeichnet. Man kann in einem solchen Fall eine Winddrehung von mindestens 45° erwarten.

  • Rechtdrehend

    Mit der Angabe rechtdrehend (im Uhrzeigersinn), werden in Wetterberichten im Uhrzeigersinn drehende Winde bezeichnet. Man kann in einem solchen Fall eine Winddrehung von mindestens 45° erwarten.

  • Niederschlag

    Unter Niederschlag versteht man Wasser, das Aufgrund der Schwerkraft als Regen, Hagel, Schnee oder Graupel auf die Erde fällt. Als Niederschlag wird aber auch Tau (kondensierter Wasserdampf) und Reif (resublimierter Wasserdampf – dabei friert

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  • Nebel

    Nebel ist im Prinzip eine Wolke, die sich auf Bodenhöhe befindet. Die Luft ist bereits dort bis zum Taupunkt befeuchtet und kann keinen weiteren Wasserdampf mehr aufnehmen. Kleine Tröpfchen bilden sich und trüben die Sicht. Spricht man von Dunst, hat

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  • Lufttemperatur

    Die Lufttemperatur entsteht durch die Bewegung der Luftteilchen in der Atmosphäre. Die Teilchen stoßen dabei gelegentlich zusammen, wodurch sie aneinander reiben und Wärme frei wird. Ähnlich also, wie beim raschen Reiben der Hände.

    Strahlt

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  • Luftfeuchtigkeit

    Luftfeuchtigkeit nennt man die Wasserdampfanteile, der Luft. Das Vermögen der Luft, Wasserdampf aufzunehmen, ist von der Temperatur abhängig. Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte. Um daher die Luftfeuchte als Zahlenwert handhabbar zu

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  • Luftdruck

    Der Luftdruck bezeichnet das Gewicht der Luftsäule, die auf die Erde drückt. Die Luft besteht aus einzelnen Luftmolekülen und diese unterliegen eben auch der Erdanziehung. Somit hat auch eine Luftsäule, die auf der Erde etwa eine Höhe von 10 km

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  • Luftdrucksysteme

    Der Luftdruck auf der Erde ist nicht gleich verteilt. So ergeben sich ausgedehnte Gebiete mit relativ niedrigen Luftdrücken, sogenannte Tiefdruckgebieten, aber auch ausgedehnte Gebiete mit relativ hohen Luftdrücken, den Hochdruckgebieten.

    Den

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  • Landwind

    Der Landwind, der vom Land auf die See weht, entwickelt sich Nachts, wenn die warme See in Küstennähe deutlich weniger schnell abkühlt als das Land. Die Luft steigt über der See auf und entwickelt dort ein thermisches Tief . In dieses Tief strömt von

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  • Hochdruckgebiet

    In einem Hochdruckgebiet sinken Luftmassen großräumig ab. Dadurch erwärmt sich die Luft, sodass die Fähigkeit der Luft, Wasserdampf aufzunehmen, steigt. Wolken lösen sich in einem Hochdruckgebiet auf. Hochdruckgebiete sind dadurch gekennzeichnet,

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  • Gewitter

    Insbesondere auf See treten im wesentlichen zwei Gewitterarten auf: Das Front- und das Luftmassengewitter. Aber anders als landläufig angenommen, besteht für ein Segelfahrzeug bei einem Gewitter die größte Gefahr nicht im Blitzschlag, sondern in den

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  • Kreuzsee

    Kreuzsee entwickelt sich dort, wo Windsee und Dünung aus deutlich unterschiedlichen Richtungen aufeinandertreffen. Dabei überlagern sich die Seen. Es können sich Resonanzeffekte ausbilden, die zu besonders hohen und spitzen Wellen führen können. Die

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  • Windsee

    Die Windsee ist die See, die direkt vom Wind angefacht wird. Dabei ist die Wellenhöhe davon abhängig, wie groß die Windgeschwindigkeit ist, wie lange die Wirkdauer des Windes war und über welche Strecke der Wind auf die See einwirken konnte (der

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